Dalsfjord-Blog 16

 

Moin Moin,

Mann mann wie schnell das Jahr vergeht . . und schon stecken wir mit Blog 16 im tiefen Herbst. Auch wenn man anderes vermuten mag . . doch es war wohl einer der wärmsten Septembermonate seit langer Zeit in Norge.

 

Ohne jetzt lange aufs Wetter einzugehen . . es regnete ne Zeitlang wirklich erbärmlich und stetiger Ostwind machte das Angeln an einigen Tagen nicht leicht aber wo ein fester Wille ist - da ist auch ein Weg. 

 

Etliche super schöne Sonnentage gabs aber auch und bescherten und diverse nette Grillabende :)  . . kurzum: alles schick !  und es gibt nur wenig zu mausern und meckern.

 

Nachdem sich aber einige Angler mit dem erfolgreichen Angeln schwer taten, überlegte ich schon selbst wieder nach dem Rechten zu sehen um die Lage zu checken. Diese schlimme Arbeit nahm mir aber dann Rüdiger "Schrecken aller Lachse" und Tim seines Zeichens angelnder "Praktikant" ab.

Wie nicht anders erwartet: kaum waren sie auf dem Tümpel da rappelte es bei beiden in der Kiste . .

 

 

Tim angelte mit den Trailerballs und fing in kürzester Zeit mehrere anständige Lengs, Blaulengs und Lumbs. Als Köder dienten immer ganze Fische, nach dem Motto: Nicht kleckern - sondern klotzen. Tim ist noch ne Weile hier und wird noch so manches Mal mit ordentlichen Trümmern von Fischen zu sehen sein. Wir beide "kre-ieren" auch Montagen und System zusammen. Eine von Tim`s wirklich "schlimmen" Augaben ist es, diese dann direkt vor Ort ausgiebig zu testen und weiterzuentwickeln.

 

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Dalsfjord-Blog 15

Moin,

 

Blog15 liegt ja gerade noch so im Zeitintervall von ca. 2 Wochen. Im Winter wird sich der Zeitabstand zwischen den Blogs voraussichtlich verlängern.

Leider waren viele Angler etwas "Fotoscheu" und lieferten keine Bilder. Ein Gast verlor seine Camera - voll mit tollen Bildern . . . . . also wenn demnächst jemand eine silberfarbene Canon drillt, dann bitte bei der Landung besonders gut aufpassen:) Andere warten zu lange mit der Zusendung der Bilder und können deshalb nicht mal bei Topfisch mitmachen. Aber egal, ich schreib jetzt diesen Blog mit dem was ich grad an Material zur Verfügung hab.

 

Zum Wetter: der Regen hielt sich noch halbwegs in Grenzen und ich glaube wir hatten wohl besseres Wetter als ihr zu Hause in Germany - bis auf die paar Tage wo man wegen Nässe fast selbst Fisch wurde. Ansonsten verwöhnte uns an so manchem Tag nahezu karibisches Traumwetter :) 

Nach ein paar Tagen heisse Sonne sendete Petrus dann aber regelmässig immer wieder ein paar Tage Kaltluft rüber . . . . nur damit die grossen Köhler nicht zu uns kommen. Kein feiner Zug, aber wenn das so ist, dann ist das eben so . . wobei manch ein Angler auch ganz hervorragend ohne die schwarzen Raketen auskam.

 

Was etwas bitter aufstösst, ist der Umstand dass es doch immer wieder das gleiche Szenarium mit den falsch und unfängig montierten Gummifischen gibt.

 

Ich kann die kaputtgebissenen Gummis bei denen die Teller fehlen, nicht mehr zählen. Ich seh es täglich - aber ich sag nix mehr, denn irgendwann wird man müde von der Tippsgeberei. Wer die enorm "schwere Arbeit" scheut, sich hier auf der Seite darüber zu informieren, der möge sich bittschön in der langen Riege der Pollack-Schneiderer einreihen.

Ein besonderer Seehecht-Hotspot: der berüchtigte Popobakken

 

Aber auch bei den Seehecht-Montagen gibts immer noch grosse Schwierigkeiten bei so manchem Angler. So ziehen sie nach den zahlreichen Bissen immer nur Makrelengulasch ins Boot. Und wer mit zu dünnen Vorfächern auf Hechte unterwegs ist, sollte es mich besser nicht sehen lassen. Verluderte Fische mit Drilling im Maul wollen wir hier nich ! . . und wo wir grad beim Thema sind: man sollte keine Haken mit Fischködern auf den geparkten Booten lassen. Da gabs schon "Katzengejammer" . . . wenn ihr versteht was ich meine - und wir wollen ja nicht das Otto der Otter mit eurer Rute des Nachts von dannen zieht.

 

Kommen wir nun ohne Umwege zum schönsten Hobby der Welt:

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Dalsfjord-Blog 14

Moin,

 

Blog 14 wird in Nullkommanix geschrieben. Ich verzichte auf zuviel Geschreibsel und pack ein paar Bilder drauf. In der Kürze liegt die Würze.

 

Hach was für ein super Wetter . . . da vergisst man schnell die Regentage. Was aber so mancher Angler nicht vergisst, das sind die reihenweise versemmelten Bisse von Seehechten.

Wiedermal lag es oft an der falschen Anköderung und dem Gebrauch von nicht wirklich scharfen Haken. Manche waren auch von schlauen Meiern aus dem Internet inspiriert und liessen dessen Theoretikersysteme in die Tiefe gleiten - bis dato noch unwissend dass sie ein paar Stunden später als fischlose Schneider zurückkehren sollten. Natürlich liegt es dann immer an den Fischen, die dann genau zu der Zeit nicht da waren.

 

Auch gab es euphorische "Selbstüberschätzer" die nicht schnell genug aufs Wasser kommen konnten und deshalb auf Tipps und zeitraubende Hinweise pfiffen. Die Ernüchterung kam erwartungsgemäss schnell, wenn festgestellt wurde dass hier andere Gesetze herrschen. "Fischgeilheit" hat sich hier noch nie ausgezahlt.

 

. . so genug der Nörgeleien und schauen wir mal ob sie Recht haben und wirklich kein Fisch im Fjord ist :

 

 

Erwin fängt alles was Flossen hat. Hier ein schöner Steinbeisser.

 

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Dalsfjord-Blog 13

Moin,

 

schon sind wir bei Blog 13. und ich komme jetzt mal ohne Umwege nur mit etwas Nörgelei gleich zur Sache:

 

Leider scheinen die Tannebaum-Angler nicht auszusterben. Es war schon mal eine Zeitlang gegen Null, doch jetzt tauchten wieder Vereinzelte auf. Naja, ein Vorteil hatte es: sie brauchten keine Fische filetieren . . .

Auch erschienen wieder so einige Angler mit Vollschrott an Angelzubehör dass sie wohl von einem ahnungslosen Verkäufer erwarben. Man erzählte mir, dass es immer noch Angelgeräte-Verkäufer geben soll, die den Kunden schwere Knüppel von 30-50lbs und Schnüre mit Tragkräften von über 15kg !! empfehlen. Dazu grosse Multirollen und bunte Octopusse. Besonders auch die angeschleppten Gummis waren grob geschätzt zu über 80% ein Fall für die Mülltonne. Jeder Pollack krümmt sich vor Lachen - beim Anblick solcher Teile.

Ich selbst werde keine falsch eingekauften Gummis mehr "fangbar machen". Bisher wars ja immer so, dass ich den nicht beratungsresistenten Gästen die Gummifische vor Ort "getunt" habe und ihnen soweit möglich auch die Montagen gerichtet habe. Nunmehr gibts nur noch den Weg in meinem Angelladen. Dort wird jedem geholfen. Ich glaube es gibt hier auf meiner Seite mehr als genügend Tipps, und wer faul ist und sich die Arbeit nicht macht alles mal durchzulesen, der kommt eben halt mit falschen Gerät hierher. Schliesslich buchen schon viele Gäste ein Jahr im Voraus und da sollte man die Zeit finden sich auf dalsfjord.info zu informieren.

 

Bevor ich nochmal kurz auf meinen Angelladen eingehe, sei gesagt dass es sich hierbei nur um ein "Hobby" bzw. um einen weiteren Service handelt. Leben kann man davon allein ganz sicher nicht. Aber es macht Spass und ich freue mich immer wenn sich nach dem Besuch bei so manchem Angler dann plötzlich der Erfolg einstellt.

 

 

Was da im Regal liegt sind keine Kartoffeln, nein es sind sogenannte Trailerballs. Damit wurden schon viele Lengs, Lumbs und Blaulengs ins Boot gefördert. Es gibt sie hier in etlichen Gewichtsklassen und ebenso die dafür passenden Vorfächer. Auch Qualitätshaken in allen hier richtigen Grössen, Grundbleie, Jigköpfe, Gummis, Pilker und massenweise an Zubehör. Vieles davon gibt in keinem anderen norwegischen Angelladen. Die Bude ist klein aber voll mit für den Dalsfjord angepasstem

Tackle.

 

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Dalsfjord-Blog 12

Moin zusammen !

Neuer Blog - neuer Schock  :) - nein keine Bange, diesmal gibts kaum Schelten.

Nur auf dem Kalender ist es jetzt Juli - wohl nicht aber in der Realität, sonst könnte es nicht dauernd so wechselhaft sein.

Die Wetterfrösche wissen selbst nix und orakeln deshalb grundverschiedene Prognosen. Dennoch hatten einige Gäste Glück mit konstantem Traumwetter über mehrere Tage. Mir ist es immer zu warm wenn sich die Schuhsohlen in der Hitze zu lösen beginnen. Andere Gäste bekamen allerdings mit Klatschregen und 8 Grad die andere Seite zu spüren.

 

Dennoch steigt die Wassertemperatur stetig weiter an, was sich auch an dem Erscheinen immer anderer - auch seltenerer Fischarten zeigt. Die Artenvielfalt hier am Fjordende ist riesig und bei abwechsungsreicher Angeltechnik kommt man schnell mal auf 20 bis 40 verschiedene Fischarten.

 

Die meisten Angler haben sich nun auf das Fjordangeln eingestellt. Kein einziger leuchtender Weihnachtsbaum blendete von den Rutenwäldern auf den Booten. So paradox es klingen mag:  das ist schöner wie Weihnachten. Dieser Umstand sorgt für den Fang der vielen schönen Fische die den Tannebaum bisher ja immer hämisch unter der Wasseroberfläche auslachten.

 

Schnell merkt man wer von den Gästen diese homepage kennt und wer nicht. Wer sie nicht kennt fängt in aller Regel deutlich weniger. Auch die Hilfe vor Ort hat so manch einem Gast zu guten Fängen verholfen. Nicht zuletzt gibts dann auch noch die richtigen Helferchen im kleinen Angelshop. Einige Gäste schleppen immer noch unpassendes Angelzeugs vom Verkäufer ohne Ahnung mit hierher. In vielen Fällen wär es besser nur sein Süsswasser-Tackle mitzubringen.

 

. . . genug jetzt. Wechseln wir das Thema und lassen ein paar Bilder sprechen:

 

 

Unsere treuen Stammgäste Lisa + Jürgen wissen genau wie man schöne Dalsfjord-Fische fängt. Jürgen fing diesen 16 kg - Leng im Tiefen und hatte dabei alle Hände voll zu tun. Doch auch Lisa wurde mit tollen Fischen belohnt.

 

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Dalsfjord-Blog 11

Moin,
ist mal wieder Zeit für ne neuen Blog.
Die letzte Woche Superwetter und 99% trocken. Da springen dann schonmal riesige Wildlachse aus dem Wasser und man sieht sie aus wenigen Metern Entfernung. Achtung ! ist nur für sehr starke Nerven und kann Herzschäden hervorrufen :)

Herr Hai hat auch die Tage mal öfters nach dem Rechten gesehn und dabei auch nen 4 kg-Pollack eine ziemlich fiese Wunde verpasst. Der 35cm breite und durch den Fisch gehende Zahnkranz stammt von nem Fisch der keinen Spass versteht. Auch im Hafen sah man nun sehr grosse Fische rauben und Heerscharen von Makrelen flohen an der Wasseroberfläche um ihr Leben. Schweinswale sind es nicht . . . Auch von einem 90er Köhler konnte nach dem Drill nur die sauber abgetrennte vordere Hälfte gelandet werden. Aber ich will mal nich zuviel davon reden sonst seh ich demnächst wieder 130lbs-Ausrüstung in den Booten. Also vergesst am besten ganz schnell was ich hier grad geschrieben hab :)

Manchmal fahr ich raus um neue Köder zu testen. Man muss ja schliesslich wissen was fängt und was nicht. Vieles auf dem Markt ist Müll und zieht nicht den Fisch sondern den Käufer an. Beschämend ist auch manchmal was ahnungslose Angler aufgeschwatzt bekommen. Da sieht man dann schon mal Teile die für Bauchschmerzen sorgen. Ich will jetzt aber nicht lange meckern, nur ein paar Fakten:  1.) geschätzte 80% aller mitgebrachten Gummis sind hier nicht wirklich brauchbar.  2.) nur ganz wenige Angler ködern eine ganze Makrele richtig und fängig an und vermindern somit Aussteiger und Fehlbisse.  3.) manche glauben immer noch an das Forenmärchen dass Seehechte 5-10m über Grund im Tiefen stehen.  4.) viele sind mit dem Echolot überfordert.  5.) es gibt Ungläubige die nicht an die Gebote des Pollackangelns glauben und deshalb von Petrus mit Schneiderdasein bestraft werden.  6.) Posenangeln wurde stark vernachlässigt. So genug, es gäbe noch vieles zu anzumerken aber kommen wir zum schöneren Teil.

 

Die Artenvielfalt ist ja hier am Hexenkessel sehr gross und es wurden in diesen Tagen etwa 30 verschiedene Fischarten gefangen. Viele Gäste lieben diese Spannung mit der ständigen Chance auf jeden erdenklichen Fisch und kommen auch deswegen hierher.

Jedoch werden nicht nur grosse Fische gefangen - nein auch kleine und mittelgrosse Fische gibt es hier genügend. Ein Lob an die Gäste: Sie halten sich an die Mindestlängen, die ich hier selbst (über die gesetzlichen Mindestlängen) festgelegt habe.

 

 

Seit Blog 10 waren auch viele Neulinge hier und um mit dem Vorurteil aufzuräumen, dass hier nur Stammgäste schöne Fische fangen gibts jetzt erstmal ein paar Impressionen:

 

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Dalsfjord-Blog 10

Moin, zusammen

Mit Blog 10. bin ich ja schon wieder etwas spät dran . . aber die Zeit vergeht ja wie im Flug. Viel los hier . . . alle Hütten sind voll und alle Boote vermietet . . Nicht mal ein einziges Boot mehr für mich selbst zum angeln, wo ich mich doch jetzt an die drei riesigen Lachse rechen wollte die ich innerhalb von nur 2 Stunden am Toby-Blinker verlor.

Man kann es kaum beschreiben wie scheisse man sich fühlt wenn einem sowas wiederfährt. Ich habe ja schon so einige Lachse bis zu 9 kg gefangen, aber diese Lachse stammten aus einer ganz anderen Liga. Sekunden nach dem Biss sind mehr als 50m von der Rolle gerissen und man kann die Kraft dieser Fische garnicht einschätzen. Dann ein Wasserschwall und grosses Getose an der Oberfläche und weg ist er . . Haken ausgeschlitzt :(  ich sag nur Ü-20kg !

. . aber das Leben geht weiter. Hab mir jedenfalls vorsorglich schonmal meinen Erfolgs-Toby getunt. Hab auch zwei davon mit Einzelhaken Owner S61 in 5/0 umgebaut. Auch hab ich den Abstand zum verflucht scharfen Owner-Drilling verlängert weil so ein Lachsmaul doch fast nur aus hartem Knorpel besteht. Man versucht ja alles damit sowas nie mehr wieder passiert. Aber es wird trotzdem wieder passieren - genauso wie es vielen Gästen in letzter Zeit passierte und auch in Zukunft passieren wird.

Nicht selten findet man am Filetierplatz ja auch die Gerippe von nicht fotografierten Lachsen. Später hört man dann das ein Gast wohl an einem Morgen 3 Wildlachse bis 90cm im Hafen fing.

Schade das so schöne Fische nicht fotografiert werden. Aber jedem kann ich wohl raten sich die Gerippe von Lachsen mal genauer anzusehen. Tastet man den inneren Maulbereich ab, wird man sich schnell darüber klar dass es schon verdammt viel Kraft braucht da einen Haken hereinzutreiben.

Ob da vielleicht Monoschnur richtig ist ? Oder doch besser Geflochtene ? Ich hatte 012er Geflochtene bei den Aussteigern drauf. Die Rute war eine Westin Powercast W3 40-130gr. Was macht man nur für Fehler ? . . Fragen über Fragen . . Doch genug von dem Trauergeschwafel über die verlorenen Riesen - und nicht das ich noch im schwarzen Anzug im Boot sitzend hinterher weine. Aber "Rache" muss sein und mein Ziel ist und bleibt ein 20+ Barren. Ich weiss sicher das es früher oder später gelingt.

 

Kommen wir also nun zum Wetter, das uns alle ziemlich im Stich gelassen hat. Ein paar wenige trockene Tage gabs zwar, aber im Grossen und Ganzen wars eher beschissen in den letzten 2 Wochen. Zu den Fängen gibts nicht allzu viel zu sagen, denn es war und ist wie immer:  die einen fangen gut- die anderen nicht.

Besonders beim Naturköderangeln wird ganz vieles verkehrt gemacht und man sieht mitunter abenteuerliche Montagen. Doch nicht jeder möchte Tipps haben und angelt so (verkehrt) wie er es für richtig hält. Einer der grössten Fehler ist sicherlich das angeln über Hai-und Rochengebiet - sprich Modderboden - statt auf den tiefen Felsausläufern.

Aber es wurde auch gefangen - so ist das ja nicht. Einige fingen auch sehr gut und hatten nach kurzer Zeit die Kisten voll mit besten Köhler und Pollackfilets.

 

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Dalsfjord-Blog 9

Moin zusammen,

Etwas spät dran mit Blog 9. sorry. Fang ich mal damit an dass in den letzten Wochen öfters überfüllte Boote auf dem Fjord herumfuhren. Es waren Angler, bis zu 7 gestapelt in einem Boot. Auch wenn die Øien 620er fast eine Tonne tragen so macht ein vernünftiges Angeln nicht wirklich Sinn. Aber alles gut, denn es waren wirklich alles nette Leute die eben der Geselligkeit wegen gern zusammen auf einem Boot sein wollten. Ist ja soweit auch Ok - wird nur eben "Fischtechnisch" dann leider nicht viel. Einige Fischarten wie z.B. Pollacks, Mefos und Lachse sind dann von vornherein garnicht wirklich zu beangeln. Das ist schade, denn genau diese sind nicht selten die Brotfische zu dieser Jahreszeit. Der fangbewusste Angler schnappt sich dann das Boot wenn die anderen schlafen und fängt auf leisen Sohlen seine Fische. Nachts macht auch das Angeln auf Lachse oft grossen Sinn . . aber nur dann wenn keine leeren Bierdosen und anderes Gerödel auf dem Bootsboden rumklappern.

 

 

Etwas unerfreulich war noch, das mein persönlicher Alptraum vor kurzem leider wiedermal schreckliche Gewissheit wurde:

Sie kamen mit Weisshai-Ausrüstung und Tannebaum. Schlecht und locker geflochtene Taue in 060 bis zu 080er Durchmesser. Ein kleiner dezenter Hinweis meinerseits brachte Unverständnis aber keine Umstellung. Wie diese Nummer ausgegangen ist kann sich jeder denken, zumal auch noch auf Leng im Tiefen geangelt werden sollte. Leider sanken die Seile nur im flachen Winkel, und es gab nur Hoffnung auf Möwe und Adler. Da half auch ein 800gr.-Blei bei einer Drift von nur 0,3 m/sec. nichts. Wenn man bei 100m Tiefe schon 300m Schnur raus hat, sollte man zum Schluss kommen das da irgendwas vielleicht nicht stimmen könnte.

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Dalsfjord-Blog 8

Moin, Moin aus Bygstad

Seit dem letzten Blog war hier viel los. Viele Angler - viel Fisch - kein Fisch - gar kein Fisch - nix gefangen - sehr gut gefangen - Nullnummer - Zuviel Fisch - Kein Fisch im Fjord - Heul heul . . . kurzum . . . normale Alltagskost. Es waren nun viele der Gäste zum erstenmal hier am Dalsfjord. Nach kurzer Eingewöhnungszeit und Verschwendung einiger wertvoller Urlaubstage fand der ein oder andere heraus, dass das Fjordangeln nicht mit dem Meeresangeln zu vergleichen ist. Wobei einige Gäste sich auch schon von vornherein richtig ausgerüstet hatten - nämlich mit leichtem Geschirr und dünner Schnur.

 

Zeitgleich mit Abreise des Salmonidenspezies Rüdiger nahmen auch die Salmonidenfänge rapide ab. Es gab da zwar einige

schöne Fische in der letzten Zeit, doch die Regelmässigkeit war wie abgebrochen. Einige Gäste nutzten das wunderbare Wetter zu einem erfolgreichen Angelausflug auf Forellen an die grossen Seen und waren begeistert auch von der Natur. An dieser Stelle allen Unkenrufen zum Trotz: Das Wetter war die Wochen viel besser als im kalten regnerischen Deutschland :)

 

Wer im Fjord mit Pose und Makrelenstreifen angelt und dabei die Tipps beachtet und umsetzt, der könnte dennoch durchaus schöne Mefos fangen - wie einige Angler mit grosser Freude feststellten.

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Dalsfjord-Blog 7

Moin
höchste Zeit für Blog Nr.7. Das Wetter war eine mittlere Katastrophe. Poseidons Leidpaket bestand aus Regen, Wind und Schnee - aber die volle Packung.
Wäre da nicht der Wetterbericht Yr.no der uns jetzt eine wahre Hitzewelle voraussagt, dann hätte man wirklich Grund zum schmollen. Auch wenn einzelne schöne Zeitfenster dazwischen waren, wurde der April seinem Ruf als Lieferant des extrem unbeständigen Wetters mehr als gerecht.
Einige Gäste trotztem dem Wetter, doch gegen die durch Wind erzeugte Driftgeschwindigkeit von bis zu 3 Knoten waren auch sie machtlos. Der Clevere warf nun vom Kai am Filetiertisch seine Posenrute aus . . . denn Meerforellen als Beifang zu Pollacks und Plattfischen sind nicht unbedingt zu verachten.

Kein grosses Kunsttück von der Kaimauer auf die Schnelle ein paar Fische zu fangen. Auch von der Terasse der Wohnung 5 und 6 ist man nicht böse wenn schöne Meerforellen und gar Lachse ans Band gehen. Hauptdarsteller ist unser Stammgast Rüdiger, der seit Jahren kontinuierlich schwerpunktmässig Salmoniden aller Art aus dem Tümpel zieht. Letzte Woche fing er bis zu 5 Mefos bei einer einzigen Ausfahrt im Hexenkessel. Und nicht selten ist auch ein schöner Lachs darunter.

 

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Dalsfjord-Blog 6

Moin

 

Blog Nr.6 hat etwas länger gedauert, da ich nur schwer an Bilder gekommen bin. Wir hatten wieder sehr nette Gäste vor Ort, die aber nicht gern mit ihren Fischen fotografiert werden wollten. Das wird natürlich respektiert. . . . auch wenn es schade ist, weil Dorsche jenseits des Meters dabei waren. Ich bin ja nicht immer vor Ort und da entgehen schöne Fotos. Diese Homepage und dieser Blog leben von Bildern, deshalb freue ich mich über jedes Foto - genauso wie der Fänger selbst.

 

Wie böse Zungen behaupten, sind alle unsere Bilder schon viele Jahre alt und der Dalsfjord sei mittlerweile längst "Fischtot". Dazu sag ich: Der Neidische ist nicht zu beneiden, quält er sich doch täglich über den Erfolg der anderen und sieht auch mit den Ohren. Doch mehr Zeilen wollen wir den Kranken nicht widmen.

 

Jetzt zuerst einmal am Ostersonntag 7:00 Uhr ein Blick aus der Wohnung 5.

. . . Schneeheflöckchen Weissröckchen . . .lalala . .    :) . . kurze Zeit später wunderbares Sonnenwetter.

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Dalsfjord-Blog 5

Moin

 

auf in den 5.ten Blog. Nach und nach wird hier wieder alles schick gemacht für die 2017-Saison.
Der Bootssteg füllt sich langsam mit Booten in denen noch so mancher schöner Fisch landen wird und schon gelandet ist.
Die Resonanz nach Booten mit Wetterschutz wird allgemein stetig grösser, worauf ich mich natürlich einstelle. Nächste Woche kommt deswegen auch noch ein neues Smartliner 21ft./70 Ps dazu. Die Boote sind permanent Videoüberwacht doch bisher ist hier meines Wissens noch nichtmal ein rostiger Wirbel weggekommen. Die Ausrüstung kann man also getrost
auf dem Boot belassen. Da fällt mir grad ein, ich hatte ja unlängst ein kurzes Video beim Einfahren des Dolmøy gemacht und getestet wie es so abgeht :)

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Dalsfjord-Blog 4

Moin zusammen !

Nun der 4.te Blog. Bevor ich es vergesse: die Kleinfischschwärme im Hafen sind alles kleine Pollacks. Wenn die alle mal gross sind, dann gibts viel zu tun :) . . zumal es ja Unmengen von denen sind, die überall in riesigen Schwärmen zugegen sind.

 

Es gab in letzter Zeit einiges zu tun, wie z.B. dem restlichen Eis im Hafen den garaus zu machen. Dies funktioniert immer sehr gut durch Wellenschlag. Ich fahre also immer mit voll Speed dicht am Eis vorbei, damit es durch die erzeugten Wellen bricht und mit dem nächsten ablaufenden Wasser in Richtung Meer abtransportiert wird. Fast schon eine sich jährlich wiederholende Zeremonie zu fast immer der gleichen Zeit, nämlich etwa Mitte März. Dennoch war das Eis in diesem Winter aufgrund der recht milden Durchschnittstemperaturen dünner als in den beiden letzten Jahren.

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Dalsfjord-Blog 3

Hei Hei,
dies ist nun mein 3.ter Blog. Ihr habt ja hoffentlich die anderen Blogs schon gelesen. Immerhin sind es bereits schon mehrere hundert Mitleser die den Blog verfolgen. Es kamen aufgrund des Blogs auch so einige Emails rein mit Fragen die ich viel lieber im Kommentarfeld gesehen hätte. Dann hätten auch andere etwas davon und ich bräuchte nicht so oft zu antworten. Etwas wundere ich mich, dass gemessen an der Leserzahl dennoch recht wenig gefragt wird. Demnach dürfte ich vor Ort dann kaum noch wegen Tipps benötigt werden denn die meisten wissen wohl schon genau wie man hier die Fische fängt. Klasse:)

Ich hab mir darüberhinaus auch aus bekannten Gründen überlegt, die bebilderten Beschreibungen von Montagen und Systemen künftig nicht weiter im Blog einzustellen. Zu Montagen und Systemen etc. können wir aber gerne im Kommentarbereich weiter diskuttieren - jedoch ohne Bilder und Gps-Daten etc. etc. Ansonsten wird der Blog hauptsächlich für die aktuellen Fänge und Geschehnisse verwendet wobei sicher auch was über die Fangumstände mit rüber kommt.

Gestern hab ich kurz nach dem Eis gesehen, da ich bei nächster Gelegenheit den Bootsteg montieren möchte. Das Eis ist dünn und schmilzt dieser Tage weg. Der diesjährige milde Winter hat sich bereits ausgetobt wenn man dass mal so sagen darf. Unter der dünnen Eisdecke beim Filetierplatz sieht man viel Kleinfisch. Ich würde eventuell auch dazu raten eine Köderfischsenke aus Germany mitzubringen . .

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Dalsfjord-Blog 2

www.dalsfjord.info Blog Feed

Dalsfjord-Blog 16
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Dalsfjord-Blog 15
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Moin zusammen,

Es werden noch sehr viele Blogs folgen die alle möglichen Infos über die aktuellen Geschehnisse, Fänge und Fangmethoden am Dalsfjord enthalten. Neue Blogs werden in unregelmässigen Abständen von ca. 2 Wochen erscheinen.

 

Ich bin ja selbst Angler und weiss wie man sich oft monatelang vorher schon auf den Angelurlaub und schöne Fische freut.
Kurzum: Euch ist mit den Infos geholfen und mir auch. Ich mache auch keinen Hehl daraus, das gute Fänge stets die beste Werbung sind. Die ultimativen Tipps über Fangstellen und die kleinen oft ausschlaggebende Feinheiten bekommt ihr als Hausgäste natürlich zusätzlich vor Ort. Aber es gibt auch hier auf den Seiten und Unterseiten reichlich Lesestoff wobei man

auch diese Seite und diese Seite nicht ausser Acht lassen sollte.

 

Ich habe noch ein paar schöne neue Boote eingekauft wie z.B. Arronett, Smartliner, Øien und Dolmøy mit kräftigen Yamaha Motoren. Ich werde zu gegebener Zeit dann auch die Bilder/Infos und den vorgeschlagenen Buchungskalender für die Boote einrichten. Natürlich kann auf Wunsch jeder sein bisher bestelltes Boot upgraden wenn er es möchte.

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Dalsfjord-Blog 1

Moin zusammen !
dies ist mein erster Blog. Anstelle der bisherigen Neuigkeiten, die immer links oder rechts auf der Seite zu sehen waren
gibt es ab jetzt regelmässig einen Blogartikel. Dies hat den Vorteil dass man die einzelnen Blogs kommentieren kann und die Bilder übersichtlicher im gösseren Formaten eingestellt werden können.

Es ist nun eine ruhige Zeit hier am Kessel. Ich habe etliche interessierte Winterangler abgesagt. Dies liegt daran dass hier in den vergangenen Jahren ziemlich harte Winter herrschten und durch treibende Eisschollen die Boote beschädigt wurden. Die Versicherung übernimmt keine Schäden die durch Eis entstehen. Zwar kam es bisher nur zu Lackschäden und Kratzern, doch die Reparaturkosten sind in der Regel so hoch, dass der ganze Aufwand nicht lohnt. Ausserdem ist das Fahren bei treibenden Eisschollen nicht ungefährlich.

Wäre man ein Orakel gewesen dann hätte man aber dieses Jahr die Boote drin gelassen. Es war bisher der mildeste Winter in den 10 Jahren wo ich nun hier bin. Genau in der Woche beim Hexenkessel 2016 kam es zur ersten Eisbildung. Danach war sofort nichts mehr bei anhaltenden milden Temperaturen. Nur gerade jetzt friert es etwas und ganz dünnes Eis ist auf dem Fjord, was bereits in den nächsten Tagen schmilzen wird.

Ich koppele jedes Jahr den gesamten Bootsteg ab, damit er bei Ebbe und Flut nicht abreisst wenn sich dickes Eis bilden sollte. Ich musste den Steg auch um 12 Meter verkürzen weil er laut Gesetz zu lang war. Die Einfahrboxen sind deshalb etwas schmaler geworden und es ist nur noch Platz für 12 Boote. Einige Boote werden deshalb am grossen Bootssteg vor der Wohnung F5. und F6. geparkt.

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