Angeln im Dalsfjord / Archiv / Berichte

So war es hier in letzter Zeit:

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Aktuelles 22.12.15 bis 29.02.16
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Reiseberichte von unseren Gästen

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Bericht Jens
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Bericht Wolf (LupoAltmark)
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Dalsfjord - ein herbstlicher Kurztrip(1)
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Bericht Michael
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Reisebericht Hexenkessel 150814-23(1).p
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Reisebericht Hexenkessel 140221-0301(1)
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Reisebericht Hexenkessel 131004-12(1).p
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Reisebericht Dalsfjord 2012.pdf
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Bitte beachtet auch die Blogs

 Grundsätzliches zum Angeln

Folgende Fischarten halten sich während der Fressphase vornehmlich dicht über Grund auf:

Seehecht - Dorsch - Seeteufel - Seewolf - Lumb - Plattfische - Rochen - kleinere Haie - Knurrhahn - Rotbarsch - Conger

 

Sehr gute Naturköder sind:

Kraken - Wittlinge - Makrelen - Heringe - Sardellen - Sardinen

 

Ungeeignete bzw. schlechte Köder sind:

Dorsch - Köhler (Seelachs) - Pollack

Folgende Fischarten halten sich während der Fressphase vornehmlich in Grundnähe oft 1-3 Meter darüber auf:

Wittling - Schellfisch - Lippfisch - Dorsch - Leng - gelegentlich Dorsch - gelegentlich Heilbutt



Folgende Fischarten halten sich während der Fressphase vornehmlich im Mittel -   oder Oberwasser auf:

Heringe - Makrelen - Köhler (Seelachse) - Pollack - Lachs - Meerforelle - Wolfsbarsch - gelegentlich Heilbutt - grössere Haie.

 

PILKANGELN VOM BOOT

 

Auch beim Pilken ist darauf zu achten das der Pilker in der Wasseriefe eingesetzt wird, wo die Fische stehen. Bei zu dicken Schnüren und/oder zu leichten Pilkern gelingt dies nicht.

Aufgrund der sich  ständig verändernden Strömungsverhältnisse sollte das Pilkergewicht oder die Pilkerform den aktuellen Begebenheiten angepasst werden.

Spinnfischen vom Boot

Beim Spinnfischen mit Gummiködern, Blinkern, Wobblern oder Spinnern kann beim Driften oder vom verankerten Boot auf Pollacks, Dorsche, Lachse, Meerforellen, Wolfsbarsche und Köhler geangelt werden. Grundsätzlich ist strikt darauf zu achten, dass vom Boot aus keine Geräusche übertragen werden ! Auch Motorgeräusch und das Echolot kann unter dem Boot stehende Fische misstrauig machen. Besonders Pollacks reagieren sehr empfindlich und beissen nicht mehr.

 

Die Rollenbremse der Qualitätsrolle muss vorab sehr gut eingestellt sein und muss gleichmässig Schnur freigeben, ansonsten ist der Verlust eines kampfstarken Pollack oder Lachses bereits vorprogrammiert. Als Schnur sollte eine 010-012 mm dünne und um 5-8kg-tragende multifile Qualitätsschnur wie etwa PowerPro zum Einsatz kommen. Dickere Schnüre schmälern die Fangaussichten stark, da die Bewegung der Köder mit zunehmender Schnurdicke beeinträchtigt wird.

 

Für den Fang von Sichträubern wie z.B. Pollacks empfehle ich die Verwendung möglichst unauffälliger Schnurfarben !

Diese hier aufgeführten Fische fing ich in den letzten Jahren hier in Bygstad am Fjordende des Dalsfjords (Hexenkessel) meist in Wassertiefen von nur 7 bis 35 Metern. Mittlerweile sind viele weitere Kapitale hinzu gekommen - darunter auch Fische bis 1,70m Länge. Werd sie im Laufe des Jahres hier mit einstellen.

 

Zielfische im Dalsfjord

 

Die am Fjordende des Dalsfjords sehr häufig vorkommenden Fische sind:

Seehecht (lysing)

Wildlachs (villaks)

Farmlachs (oppdrettslaks)

Meerforelle (sjøorret)

Scholle (rødspette)

Wittling (hvitting)

Dorsch (torsk)

Köhler (sei)

Pollack (lyr)

Knurrhahn (knurr)

Rochen (skate)

Schellfisch (hyse)

Aal (ål)

Makrele (makrill)

Stöcker (hestmakrill)

sowie verschiedene Haiarten und div. Kleinfischarten

 

 

Die am Fjordende des Dalsfjords häufig vorkommenden Fische sind:

Wolfsbarsch (havabbor)

Leng (lange)

Lumb (brosme)

Flunder, Flügelbutt

Hering (sild)

Rotbarsch (uer)

Lippfische (leppefisk)

sowie verschiedene Plattfisch- und div. Kleinfischarten

 

 

Die am Fjordende des Dalsfjords weniger häufig aber geregelt vorkommenden Fische sind:

Seeteufel (breiflabb)

Seewolf (steinbit)

Heilbutt (kveite)

Conger (havål)

Heringshai (håbrann)

Steinbutt (piggvar)

 

 

Die am Fjordende des Dalsfjords seltener vorkommenden Fische sind:

Grosse Haiarten, Wale, Orcas, grosse Thune und andere.

 

 

Zielfische

 

Der Glattrochen (Dipturus batis) frisst vornehmlich am Boden lebende Fische wie Schollen, Flundern und Wittlinge. Er erreicht gewaltige Grössen von bis zu 3 Metern. Obwohl dieser Fisch hier im Dalsfjord häufig vorkommt sollte von einer gezielten Angelei abgesehen werden da er in der Liste der gefährdeten Arten aufgeführt ist.

 

Ein weiterer im Dalsfjord zahlreich anzutreffender Rochen ist der bis 1,30 Meter lange Nagelrochen (Raja clavata). Dieser ernährt sich wie der Glattrochen von Fischen. Auch dieser Rochen sollte nicht gezielt beangelt werden. Glattrochen, Spitzrochen und Nagelrochen sind neben etlichen anderen im Dalsfjord lebenden Rochen, die am häufigsten vorkommenden.

 

Haie gehen wie Rochen nicht selten als Beifang an den Haken. Hier ist in erster Linie der bis zu 1,20 Meter lange geschützte Dornhai (Squalus acanthis), sowie der zu den Katzenhaien zählende Fleckhai zu benennen. Auf diese Haie sollte nicht gezielt geangelt werden, da sie nur eine untergeordnete Rolle als Speisefisch darstellen. Weiterhin sind sie als wichtiges Glied im Ökosystem einzuordnen.

 

Der europäische Seehecht (Merluccius Merluccius) ist ein Fischfresser der im Dalsfjord sehr zahlreich vertreten ist und wegen der hier optimalen Lebensbedingungen zu Rekordgrössen heranwächst. Seine Hauptnahrung besteht aus Wittlingen, Kraken und Makrelen über die er gierig herfällt. Er jagt vornehmlich in Grundnähe über Felskanten und Unterwasserbergen in Tiefen zwischen 5 bis 40 Meter. Gelegentlich aber auch wesentlich tiefer.

Eine sehr erfolgreiche Angelmethode ist das Naturköderangeln bei dem mit einem ganzen Fisch an einem Drahtseitenarm und langem Vorfach kurz über Grund gedriftet wird. Verwendet man jedoch kleinere Köder, kommt es meist zu "Masse statt Klasse".

. . . ist nur eine Frage der Zeit, wann der nächste Rekord-Seehecht gemeldet wird
. . . ist nur eine Frage der Zeit, wann der nächste Rekord-Seehecht gemeldet wird

Der Leng (Molva Molva) ist hier häufig schon in Wassertiefen zwischen 20 bis 50 Metern anzutreffen. Er hält sich gern in Felsspalten und über steinigen, unebenen Grund auf. Er wird über 2 Meter lang und kann durchaus ein Gewicht von über 40 kg erreichen. Seine Hauptnahrung besteht im wesentlichen aus Lumbs, Plattfischen, Seesternen, Wittlingen, Rotbarschen und Schellfischen. Der Leng sollte nur gezielt mit solidem Gerät und Schnur mit einer Tragkraft bis zu etwa 10-13kg beangelt werden. Lange Vorfächer in der Stärke ab 1,2mm sind ein unbedingtes MUSS in Kombination mit soliden grossen superscharf geschliffenen Haken.

Sehr erfolgreich wird der Leng mit Naturködern am Seitenarm (ganzer Fisch) oder am Pilker (grosse Fetzen) überlistet.

Immer mehr Heilbutts (hippoglossus hippoglossus) werden hier in Bygstad gefangen. Er zählt zur Familie der Schollen. Meist in geringen Wassertiefen unter 20m. Heilbutts können enorme Grössen bis zu 3m bei einem Gewicht über 300 kg erreichen. Der Butt ernährt sich von allen möglichen Fischen die er im Mittelwasser verfolgt. Zur Verdauung bleibt der Heilbutt dann schonmal tagelang auf dem Sandboden liegend vollkommend inaktiv.

In Mondphasen ist er besonders aggressiv und wird deshalb meist in diesem Zeitraum gefangen.

Auch der Heilbutt sollte mit solidem Gerät etwa 20lbs mit Qualitätsschnur bis 020/13 kg beangelt werden. Auch ein langes Vorfach von mind. 1,0mm Durchmesser ist Pflicht.

Die spezielle Fangweise kann vor Ort angefragt werden. Sie unterscheidet sich gänzlich von herkömmlichen Angelmethoden.

Der Pollak (pollachius pollachius) wird bis 1,30m lang. Er ähnelt dem Seelachs im Aussehen. Er ist auch wie der Köhler ein starker Kämpfer an der Rute. Fängt man einen Pollak im Freiwasser dann ist mit weiteren an der gleichen Stelle zu rechnen. Deshalb sollte man wie auch beim Köhlerangeln sofort einen Wegpunkt auf dem Kartenplotter setzen. Grosse Pollaks gehen nicht selten auch als Beifang beim Naturköderangeln in Grundnähe an den Haken.

Auf kleine Gummifische (20-30gr.) gern in Form eines Sandaals fallen sie oft herein. Auch das Beangeln mit feiner Pose und Makrelenhaut als Köder ist sehr erfolgreich. Bei dieser Angelart steigen nicht selten auch Lachse und Meerforellen ein. Ich rate jedem beim Angeln auf Pollaks keine gelben oder auffällig gefärbten Schnüre zu verwenden - weder beim Spinnfischen noch beim Posenangeln !

Das Angeln auf Scholle (pleuronectes platessa) ist ein ganz besonderes Highlight hier am Ende des Dalsfjords. Dieser Fisch wächst zu ungewöhnlichen Rekordgrössen heran. Mittlerweile weiss ich, dass sich die Dalsfjord-Schollen einfach und "energiesparend" - die speziellen Strömungsverhältnisse zu Nutze machen, um sich die aus Kleinstkrebsen und Schnecken bestehende Hauptnahrung direkt vor dem Maul "spülen" zu lassen.

Das Brandungsangeln mit Makrelenstreifen oder auch Reker oder Schnecken als Köder ist ganz besonders an dunkleren Tagen, wie auch Nachts empfehlenswert. Flundern und Schellfische gehen dabei am häufigsten als Beifang an den Haken.

Einige gute Fangplätze liegen an ufernahen, sandigen Abschnitten der Flusseinmündungen, so dass keine grossen Wurfweiten erforderlich sind. Andere liegen auf Sandplateaus, die am einfachsten mit dem Boot angefahren werden.

Scholle 5200g . . auch dieser offizielle Norges-Rekord von 2011 konnte bis heute weltweit von niemanden getoppt werden. Ich bin aber sicher dass es hier im Dalsfjord noch grössere gibt !
Scholle 5200g . . auch dieser offizielle Norges-Rekord von 2011 konnte bis heute weltweit von niemanden getoppt werden. Ich bin aber sicher dass es hier im Dalsfjord noch grössere gibt !

Der Schellfisch (melanogrammus aeglefinus) kann eine Länge von über 1,0 m und ein Ausnahmegewicht bis zu 10 kg erreichen. Von Anglern gefangene Fische über 6,0 kg sind jedoch sehr selten. Die grössten weltweit gefangenen Schellfische liegen um 7,0 kg. Hier im Dalsfjord überschreitet der Schellfisch diese "magische Gewichtsgrenze". Gezieltes Beangeln würde sicherlich zu weiteren Fängen von Rekordfischen führen.

 

In 2013 gelang mir der Fang eines Schellfisch von 9.250 gr bei einer Länge von 105 cm ! Mir ist weltweit kein einziger Fang eines Schellfisches bekannt, der auch nur annähernd an diese Ausmasse herankommt. Köder war diesmal ein Gummifisch der Marke: EddyJelly. Einige Zeit später gelang mir dann noch ein Fang eines grossen Schellfisches mit einem Gewicht von 7,76 kg. Er ging ebenfalls auf einen EddyJelly. Auch dieser Fisch gehört zu den grössten jemals gefangenen Fische dieser Art.

Offizieller EFSA Schellfisch-Rekord ! und gleichzeitig offizieller Norgwegen-Rekord  . . dieser ist an einem anderen Gewässer wohl kaum zu schlagen
Offizieller EFSA Schellfisch-Rekord ! und gleichzeitig offizieller Norgwegen-Rekord . . dieser ist an einem anderen Gewässer wohl kaum zu schlagen

Im Dalsfjord ist der gestreifte Seewolf ( Anarhichas Lupus) auf Gruss- und Steinboden zu finden. Er sucht in 10 bis 15 Meter Wassertiefe nach Muscheln, Seesternen, Seeigeln und Krebsen. Einzelne Fische können bis 25 kg schwer werden, und eine Länge von über 1,50 Meter erreichen. Mit seinem kraftvollen Gebiss zermalmt er steinharte Schalen um an die nahrhaften Innereien zu gelangen. Der Seewolf ist Einzelgänger und frisst nicht fortwährend, was die reellen Fangchancen naturgemäss schmälert. Jedoch kann der Seewolf aufgrund seiner individuellen Nahrungsgewohnheiten sehr gezielt beangelt werden.

 

Der in Schwärmen lebende Köhler (pollachius virens) - gern auch Seelachs genannt- lebt pelagisch und ernährt sich von Krebstieren und Kleinfischen. Er erreicht eine Grösse von 1,20m bei einem Gewicht um 20 kg. Jedoch gibt es Ausnahmefische mit Gewichten um das Doppelte. Der kampfstarke Fisch lässt sich recht gut mit Pilkern fangen. Hat man einen Schwarm gefunden, sollte man dranbleiben und sofort einen Waypoint auf dem Plotter setzten.

 

Am Fjordende des Dalsfjords ist das gezielte Angeln auf Wildlachse sehr erfolgsversprechend.

Regelmässig werden hier grosse Lachse beim Trolling und Fliegenfischen gefangen. Männchen werden bis 1,50m lang und können Gewichte von über 40 kg erreichen. Ganz besonders im nahen Bereich der Wohnungen (Fahrtzeit 1 Minute) ist mit dem Fang eines kapitalen Lachses zu rechnen.

 

Fliegenfischen, Spinnfischen mit Lachsblinkern sowie das Schleppen mit Oberflächen-Wobblern bringen am ehesten den Erfolg. Dabei steigen nicht selten Wolfsbarsche ein ! Besonders beisswillig sind die Dalsfjord - Lachse im Juni und September. Nicht weniger interessant ist das gezielte Angeln auf die ebenfalls zahlreich vorhandenen Meerforellen.

 

Karsten Gehl mit seinem offiziell zum Norgwegen-Rekord anerkannten Wolfsbarsch.
Karsten Gehl mit seinem offiziell zum Norgwegen-Rekord anerkannten Wolfsbarsch.